Werksviertel: Riesenrad wird zum „Umadum“

9. Juli 2020

Endlich geht’s wieder rund im Werksviertel. Ab 10. Juli nimmt das Riesenrad seinen Betrieb wieder auf. Zu Neustart wurde das Rad umgetauft in „Umadum“, auf hochdeutsch „rundherum“. Zudem gibt es einen neuen Betreiber: Der Münchner Hersteller Maurer SE, der „Riesenräder und Achterbahnen für die ganze Welt baut“, und das Werksviertel-Mitte, wo das Riesenrad seit 2019 steht, haben eine eigene Betreibergesellschaft gegründet, nachdem der bisherige Betreiber ausgestiegen ist, weil er sich ganz auf sein neues Eventprojekt in Freimann konzentrieren möchte.

Umadum

Umadum. Foto: Unser Berg am Laim

Zum neuen Konzept gehören nicht nur der neue Name, sondern auch günstigere Tickets.

Erwachsene zahlen künftig 12 Euro für die 30-Minuten-Fahrt in einer der 27 vollverglasten Gondeln. Für Kinder und Jugendliche (3-15 Jahre), Schüler, Studenten, Senioren (ab 65 Jahren) und Schwerbehinderte, sowie Inhaber von München-Card und City-Tour-Card München gilt gegen Vorlage eines  Nachweises die Ermäßigung auf 10 Euro. Kleinkinder (bis zwei Jahre) und Begleitpersonen von Schwerbehinderten (mit Merkzeichen B) dürfen kostenlos mitfahren, ebenso Geburtstagskinder an ihrem Festtag. München-Pass-Inhaber zahlen nur 6 Euro.

Neu ist ein Familienausflugs-Tarif für Mitglieder eines Haushalts: Erwachsene zahlen hier 10, Kinder zwischen 3 und 14 Jahren 6 Euro. Zudem planen die Betreiber besondere Aktionstage für bestimmte Ehrenämter und Berufsgruppen. Infos dazu soll es in Kürze auf der Webseite www.umadum.info geben.

Der Münchner Stadtrat und Liedermacher Roland Hefter (SPD) hat für‘s Münchner Stadtradl sogar ein eigenes Lied komponiert. „Mim umadum oamoi rum, hosd ois im Blick. Und eine Aussicht, de’s in München sonst net gibt.“

Fabian EwaldWerksviertel: Riesenrad wird zum „Umadum“