Alten- und Service-Zentrum muss auf Umbau warten

19. März 2019

Das Alten- und Service-Zentrum Berg am Laim an der Berg-am-Laim-Straße 141 muss weiterhin auf eine Sanierung und den dringend nötigen barrierefreien Umbau warten. Dies geht aus einer Stellungnahme des Sozialreferats an den Münchner Stadtrat hervor.

Der seit langem geplante Umbau hakt demnach aus zwei Gründen: Zum einen könne der Förderverein, der einen Zuschuss in Höhe von einer halben Million Euro bei der Landeshauptstadt München beantragt hatte, aktuell die eigenen Finanzierungsanteile nicht abschließend sichern. Hierfür soll jedoch bereits im Frühjahr ein neues Konzept erarbeitet und vorgelegt werden. Die finanziellen Mittel werde das Sozialreferat für 2020 erneut anmelden und aufgrund zu erwartender Kostensteigerungen sogar auf 600.000 Euro erhöhen.

ASZ Berg am Laim

ASZ Berg am Laim. Foto: Unser Berg am Laim

Gewichtiger scheint daher, dass bislang keine Einigung der Eigentümerversammlung vorliegt, die dem barrierefreien Umbau zustimmen muss. Das Alten- und Servicezentrum liegt baulich unmittelbar angrenzend an eine Wohnanlage. Bislang sei es nicht möglich gewesen, das Einvernehmen mit deren Eigentümern über die beabsichtigten Maßnahmen zu erzielen, schildert das Sozialreferat. Somit sei abzuwarten, ob ein Einvernehmen erreicht werden kann.

Das Zentrum in Berg am Laim ist eines der ältesten der über 30 Alten- und Servicezentren in München und Ansprechpartner für Seniorinnen und Senioren in allen altersrelevanten Fragen.

Sozialpädagogische Fachkräfte mit Unterstützung von qualifizierten Kursleitungen, haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, Information, Bildung und Beratung gerade für ältere Menschen. Umso dringlicher, dass der barrierefreie Ausbau zeitnah realisiert werden kann.

Fabian EwaldAlten- und Service-Zentrum muss auf Umbau warten