Kaufland: Bessere Markierung für mehr Sicherheit

29. November 2017

Erst seit kurzem ist die langjährige Forderung des Bezirksausschusses erfüllt, einen Übergang über die Berg-am-Laim-Straße auf Höhe des neu errichteten Kauflands zu errichten, um Fußgängern wie Radfahrern ein sicheres Überqueren der Straße zu ermöglichen. Nun fordert der Berg am Laimer Bezirksausschuss weitere Verbesserungen an dieser Stelle.

Denn zahlreiche Falschparker, die ihr Fahrzeug auf der rechten Spur der Berg-am-Laim-Straße regelwidrig abstellen, seien nicht nur ein ständiges Ärgernis, sondern eine Gefährdung für die Verkehrssicherheit. Zwar seien hier bereits Halteverbote ausgewiesen – diese würden jedoch in der Regel kaum eingehalten, so CSU-Fraktionssprecher Fabian Ewald, Gewerbebeauftragter Serhat Sevengül (SPD) und Verkehrsausschussvorsitzender Hubert Kragler (Grüne), die in der November-Sitzung des Bezirksausschusses eine entsprechende Initiative eingereicht haben.

Problematisch sei insbesondere, dass hierdurch oftmals die Sicht auf herannahende Fahrradfahrer und Fahrzeuge verdeckt werde – gefährliche Situationen seien an der Tagesordnung. Auch, so die Antragsteller, könne der Lieferverkehr von Kaufland durch Falschparker häufig kaum in dessen Einfahrt einfahren.

Ergänzung von Fahrbahnmarkierungen

Parkplätze und Parkverbote sollen auch optisch besser zu unterscheiden sein. Foto: Antragsteller

Die Lösung aus Sicht der Initiatoren: Zum einen sollen die bestehenden Halteverbote und Parkflächen durch entsprechende Markierungen auf der Straße optisch besser sichtbar gemacht werden.  Die bereits bestehenden Regelungen wären dabei nicht zu verändern, lediglich solle die bessere Sichtbarkeit die Einhaltung der Verkehrsregeln befördern. Zum anderen sollen Falschparker durch verstärkte polizeiliche Kontrollen öfter zur Kasse gebeten werden.

Der Bezirksausschuss beschloss die vorgeschlagenen Maßnahmen einstimmig.

Fabian EwaldKaufland: Bessere Markierung für mehr Sicherheit