Bahnausbau: Dialogforen gefordert

27. Juli 2021

„Höchste Eisenbahn“ für eine ganzheitliche, transparente und regelmäßige Kommunikation aller Beteiligten zum Bahnausbau im Münchner Norden und Osten ist es nach Ansicht des Bezirksausschusses Berg am Laim. Die bisherige Kommunikation der Bahn und der Bundes- und Landesbehörden sei „schmeichelhaft ausgedrückt – deutlich verbesserungswürdig,“ begründeten die Grünen ihren Antrag auf regelmäßige Dialogforen. Dieser Forderung hat sich der gesamte Bezirksausschuss angeschlossen. Aktueller Anlass ist die Planung von zwei weiteren Gleisen am Truderinger Bahnhof. Auch große Neubau-Planungen wie im Münchner Nordosten hängen wesentlich vom Ausbau des Schienennetzes in Richtung Flughafen und Nordring ab.

Alle Beteiligte sollen an einen Tisch

Daher sollen jetzt alle an einen Tisch, die mit den Planungen zu tun haben. Den Grünen schwebt dafür ein Modell „vergleichbar den Dialogforen im Inntal“ vor. Diese wurden zum Bau des Brenner Basistunnels ins Leben gerufen. Die Landeshauptstadt München soll alle zuständigen Ministerien auf Bundes- und Landesebene sowie die Deutsche Bahn zu einem solchen Dialogforum auffordern. Aber auch die örtlichen politischen Gremien sollen darin vertreten sein: der Münchner Stadtrat, die Bezirksausschüsse Berg am Laim, Bogenhausen und Trudering-Riem sowie der Landkreis München. Und zusätzlich noch die städtischen Referate für Mobilität, Bau und Planung sowie Vertreter von Bürgerinitiativen oder Vereine wie „pro Bahn“ – eben alle Beteiligten.

Fabian EwaldBahnausbau: Dialogforen gefordert