Busspur Ampfingstraße: Bezirksausschuss will mögliche Mehrbelastung messen

30. November 2019

Im Oktober hatte der Bezirksausschuss mit den Stimmen von SPD und Grünen mehrheitlich dem Vorhaben zugestimmt, auf der Ampfingstraße eine Fahrspur und mehrere Parkplätze zugunsten einer Busspur zu sperren (Unser Berg am Laim berichtete). Die örtliche CSU bezweifelte schon damals die Entlastungswirkung der Maßnahme bezweifelt und hatte gegen das Vorhaben votiert.

Nun hat das Gremium auf Initiative der CSU Messungen beantragt, ob die Maßnahme wirklich eine Entlastung für die Anwohner bringt. So sollen die Abgasbelastung, die Lärmentwicklung und die Verspätungen auf der Buslinie vor und nach Einführung gemessen und die Ergebnisse regelmäßig dem Gremium vorgelegt werden

Begründung des Vorschlags von Johann Kott und Fraktionssprecher Fabian Ewald: Die Einführung der Busspur auf der Ampfingstraße und die damit verbundene Wegnahme einer Fahrspur wird den Verkehrsfluss dort in erheblicher Weise beeinträchtigen und kann, wie im Stadtratsbeschluss „Beschleunigung und Verbesserung der Zuverlässigkeit des Buslinienverkehrs; Zweites Maßnahmenbündel“ erwähnt, am Ende sogar zu einer Steigerung der Abgasbelastung führen.

Um hier nach Einführung der Busspur über Folgen und Erfolg der Maßnahme verlässliche Aussagen treffen zu können und diese auch zur Beurteilung vergleichbarer Fragestellungen in der Zukunft heranziehen zu können, soll die entsprechende Messung erfolgen.

 

Fabian EwaldBusspur Ampfingstraße: Bezirksausschuss will mögliche Mehrbelastung messen