Falschparker: Aktionstage sollen helfen

30. August 2018

Die vielen Falschparker in Berg am Laim: Sie halten nicht nur andere Verkehrsteilnehmer erheblich auf, sondern stellen auch eine Gefahr für Fußgänger und Radfahrer dar. Der Bezirksausschuss hat das Thema schon seit langem erkannt – nun möchte er aktiv gegen das mitunter gefährliche Fehlverhalten vorgehen. Insbesondere bei Falschparkern auf Radwegen, in zweiter Reihe und auf Behindertenparkplätzen ist das Gremium mit der Geduld offenbar am Ende.

Auf Anregung der CSU-Fraktion hat es daher die Landeshauptstadt München aufgefordert, Aktionstage gegen Falschparker durchzuführen. An mehreren Tagen, so die Überlegung von CSU-Sprecher Fabian Ewald und seiner Fraktionskollegin Angela Buckenauer, sollen schwerpunktmäßig polizeiliche Kontrollen durchgeführt und entsprechende Bußgelder verhängt werden. Zeitgleich sollen im Rahmen einer Öffentlichkeitsaktion an diesen Tagen die Bürgerinnen und Bürger für die Thematik sensibilisiert werden.

Auch der Bezirksausschuss selbst möchte bei der Aktion unterstützend mit anpacken. So sei es etwa denkbar, selbst symbolische „rote Karten“ an Falschparker zu verteilen.

In Berlin habe ein solches Projekt bereits mit Erfolg stattgefunden. Dabei seien im Rahmen einer vergleichbaren Aktion im Juni 2018 an nur fünf Tagen über 4.000 Verstöße zur Anzeige gebracht
und tausende Gespräche geführt worden, um das Unrechtsbewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu schärfen. Sollte sich das auch in Berg am Laim bewähren, schlagen die Antragsteller regelmäßige Wiederholung in den kommenden Jahren vor.

Im Bezirksausschuss fand die Idee der Aktionstage einstimmige Zustimmung.

Fabian EwaldFalschparker: Aktionstage sollen helfen