U-Bahn Michaelibad: Stadtverwaltung lehnt Aufzug weiterhin ab

19. Mai 2020

Dem Wunsch nach Barrierefreiheit für die U-Bahnstation Michaelibad ist mit der bestehenden Rampe aus dem Jahr 1980 Genüge getan. So jedenfalls sieht es das städtische Baureferat, nachdem der Bezirksausschuss Berg am Laim im Januar zum wiederholten Mal einen Aufzug gefordert hatte.

„Die am östlichen Ende des U-Bahnhofes angeordneten Rampenanlagen vom Bahnsteig zur östlichen Schalterhalle und von dort zur Oberfläche entsprechen […] auch nach erneuter Überprüfung durch das Baureferat weitestgehend den Vorgaben“, so die Verwaltung. Der U-Bahnhof gelte damit als barrierefrei und genieße Bestandsschutz. Eine Förderung nach Bundesrecht oder Landesrecht scheide damit aus.

Forderung des Bezirksausschusses – diesmal auf Initiative von Hubert Kragler (Grüne) – war es, am nordöstlichen Aufgang der U-Bahnstation Michaelibad einen Lift zu errichten. Bereits mehrfach hatte das Gremium in den letzten Jahren diese Forderung formuliert, eine positive Stellungnahme war der Verwaltung bisher aber nicht abzuringen.

Fabian EwaldU-Bahn Michaelibad: Stadtverwaltung lehnt Aufzug weiterhin ab