Spielplätze: Umzäunung gegen Verschmutzungen

5. Dezember 2017

„Spielplätze sind keine Hundeklos“ – unter diesem Titel forderte die diesjährige Bürgerversammlung des 14. Stadtbezirks, die Hundeverordnung in städtischen Grünanlagen verstärkt durchzusetzen. Insbesondere im Bereich der Spielplätze gebe es massive Probleme mit entsprechenden Verschmutzungen, befand die Versammlung.

Die Antwort der Stadt lag dem Bezirksausschuss nun bereits zum zweiten Mal vor. Wieder zeigte sich das lokale Gremium mit den Ausführungen nicht zufrieden.

„Aus meiner Sicht reicht das immer noch nicht aus“, befand Vorsitzender Robert Kulzer (SPD). „Die Stadt hat hier wieder dieselben Textbausteine verwendet wie in der ersten Runde und diese lediglich mit ein paar mehr Worten verschönert“, ergänzte CSU-Fraktionssprecher Fabian Ewald.

Immerhin: In der neuerlichen Vorlage kündigt die Stadt eine Sonderkontrolle im Michaelianger an. Dies sei zwar ein Fortschritt, auf Dauer werde es jedoch kaum Erfolg bringen, so die einhellige Meinung im Bezirksausschuss. Deshalb wolle man das Angebot zwar annehmen, aber dringend weitere Maßnahmen von der Stadt einfordern.

Spielplatz Maikäfersiedlung

Spielplatz an der Maikäfersiedlung. Foto: Unser Berg am Laim

Zunächst für zwei Spielplätze fordert der Bezirksausschuss daher nun eine Einzäunung von der Landeshauptstadt München – vorerst als Pilotprojekt. Konkret sollen dies der Spielplatz im Michaelianger nördlich des Sportplatzes des FC Phönix sowie der an der Maikäfersiedlung am westlichen Ende der Vinzenz-von-Paul-Straße sein.

Sollte sich die Einzäunung bewähren, wäre über eine Ausweitung auf weitere Standorte nachzudenken, so der Bezirksausschuss.

 

Fabian EwaldSpielplätze: Umzäunung gegen Verschmutzungen