Hachinger-Bach-Straße: Pop-Up-Blumenwiese statt Schotterwüste?

10. Juli 2020

Einst stand an der Hachinger-Bach-Straße die Bauruine der Griechischen Schule. Jetzt ist auf dem Grundstück nur noch eine gut 15.000 Quadratmeter große Schotterfläche übrig, in einiger Zukunft sollen hier eine Erweiterung des Michaeli-Gymnasiums nebst Räumlichkeiten für einen griechischen Schulzweig enstehen. Die Bauzäune, die das Grundstück über Jahre hinweg umgeben hatten, wurden zuletzt entfernt.

Stadtrat Fabian Ewald (CSU) veranlasste dies im Bezirksausschuss zu fragen, ob die Stadtverwaltung nicht vorübergehend eine Langgras- und Wildblumenwiese auf dem Schulgrundstück anlegen könne. Schließlich werde sich die weitere Entwicklung der Fläche angesichts des frühen Planungsstadiums und der städtischen Finanzlage nach der Coronakrise sicherlich noch einige Jahre hinziehen. Zunächst wäre dafür ein Beschluss im Schulbauprogramm erforderlich.

Griechische Schule

Das ehemals griechische Schulgrundstück. Foto: Unser Berg am Laim

„Es wäre schade, hier für vermutlich mehrere Jahre eine Schotterwüste mitten in Berg am Laim zu haben. Etwas Erde sowie Gras- und Blumensamen aufzubringen, dürfte keinen riesigen Aufwand bedeuten. Eine solche ‚Pop-Up-Blumenwiese‘ würde der Luftqualität und Biodiversität im Stadtteil zugutekommen. So hätte das Grundstück zum ersten Mal seit vielen Jahren eine sinnvolle Nutzung“, so Ewald.

Der Bezirksausschuss, der dieser Idee einiges abgewinnen konnte, hat die Anfrage inzwischen an die Stadtverwaltung weitergegeben.

 

 

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