Ampelanlage

4. Juli 2017

Seit geraumer Zeit müssen Schulklassen Tag für Tag aus oder zur „Filiale“ der Grundschule an der Berg-am-Laim-Straße, der als „Blaues Haus“ bezeichneten Schulcontaineranlage auf dem ehemaligen Sportplatz an der Josephsburgstraße, pendeln. Weil dabei mit der Ampel an der Ecke zur Baumkirchner Straße ein gefährliches Nadelöhr überquert werden muss, fordert der Bezirksausschuss (BA) einstimmig auf Antrag der CSU-Fraktion nun von der Stadt, die dortige Grünphase zu verlängern.

Weil die Grundschule ihre Kapazitätsgrenzen erreicht hat, werden übergangsweise Klassen in der Containeranlage unterrichtet, die aber die Turnhallen des Haupthauses nutzen. Gleichzeitig müssen von dort Schüler des Ganztags-Angebots zum Mittagessen in das „Blaue Haus“. Dabei überqueren die Klassen, die meist nur von einer Person begleitet werden können, die Ampel an der Ecke Josephsburg-/Baumkirchner Straße. Die Grünphase der Fußgängerampel ist jedoch zu kurz, um die Straße mit der gesamten Klasse überqueren zu können. Deshalb müssen regelmäßig Kinder die Straße noch bei „Rot“ überqueren, um nicht von der restlichen Klasse getrennt zu werden.

Die Sicherheit der Schulkinder ist so natürlich nicht vollständig gegeben. Deshalb forderte die CSU-Fraktion in einem Antrag – erarbeitet vom JU-Vorsitzenden Alexander Mihatsch und eingebracht von CSU-Fraktionssprecher Fabian Ewald – von der Landeshauptstadt, die Grünphase zu verlängern. Zumindest zu den Schulzeiten an Wochentagen sei dies eine sinnvolle Maßnahme, um die Sicherheit beim Überqueren der Straße zu erhöhen. Die Berg am Laimer Lokalpolitiker schlossen sich dem Vorschlag mit einstimmigem Votum an.

Jetzt liegt es an der Stadt, die Forderungen des BA zeitnah umzusetzen. Zeit genug hätte sie, denn demnächst werden die Schulkinder ihre wohlverdienten Sommerferien genießen dürfen. Die Schulcontainer Anlage wird übrigens noch mindestens ein Schuljahr lang genutzt. Dann, so die Planungen, können alle Schulklassen im Hauptgebäude und seinem zur Zeit im Bau befindlichen Anbau unterrichtet werden. Nicht auszuschließen ist jedoch, dass der Bedarf des „Blauen Hauses“ wegen steigender Schülerzahlen oder Verzögerungen im Bau noch über dieses Jahr hinaus besteht.